
Gießen: die häufigste Todesursache vieler Orchideen ist zu vieles Gießen, die Wurzeln verfaulen in kürzester Zeit, die Pflanze stirbt. Bei einer mittleren Topfgröße reicht es, Im Winter 1 x pro Woche zu gießen, im Sommer sollte man 2 x in der Woche Wasser geben. Ein einfacher Trick, wie man prüfen kann, ob die Orchidee Wasser braucht: heben Sie den Topf kurz an, ist die Pflanze leicht, braucht sie Wasser, ist der Topf schwer, kann man mit dem Gießen noch warten. Überschüssiges Wasser, das aus dem Topfboden wieder abfließt entfernen, um so Fäulnis an der Wurzel zu vermeiden.
Standort: es gibt für jede Fensterbank die geeignete Orchidee, die meisten Orchideensorten bevorzugen die Ost-/Westseite. Die meisten Sorten vertragen keine direkte Sonne und auch keine Zugluft.
Düngen: Bekommt die Orchidee ein neues Blatt oder einen neuen Trieb kann gedüngt werden. Wächst die Orchidee nicht, kann auf Dünger komplett verzichtet werden. In der Wachstumszeit kann die Pflanze alle 2-4 Wochen mit einem speziellen Orchideendünger gedüngt werden.

Umtopfen: Da die meisten Orchideen in ihrer Heimat auf Bäumen wachsen, benötigen die Orchideen bei uns Zuhause keine Blumenerde sondern spezielles Orchideensubstrat, das aus Rinde, Torf, Styropor und anderen Zusätzen besteht. Der neue Topf sollte mit einer 2-3 cm hohen Schicht aus Blähton oder Kies gefüllt werden, um so den optimalen Wasserabfluss zu gewährleisten. Die Orchidee sollte nicht zu tief eingesetzt werden, der Ansatz des Stammes sollte direkt auf dem Substrat sitzen.
Luftwurzeln: Bei manchen Orchideen bilden sich Luftwurzeln, die über dem Topf heraushängen. Sie sollte man auf keinen Fall abschneiden.